Matthias Göttemann, Dekanatskantor im Dekanat Rügheim stellt sich vor:

 

Kirchenmusik ist mein Lebensinhalt.

 

 

Es begann bereits als Kind: Klavierunterricht in meinem fränkischen Heimatort Mainbernheim,  Orgelunterricht als 12jähriger bei Dekanatskantorin KMD Christel Hüttner in Kitzingen, die D-Prüfung für nebenamtliche Kirchenmusiker im Alter von 14 Jahren, mit 15 das erste feste Engagement als Organist in Rödelsee am Schwanberg. Als Abiturient übernahm ich meinen ersten Chor in Kitzingen.

 

In meiner Jugendzeit gab es in der Familie viel Musik: Kammermusik, insbesondere Klaviertrio; Konzerte im fränkischen Raum und alljährliche Konzertreisen nach Oberösterreich.

Nach dem Abitur studierte ich Kirchenmusik an der Hochschule für Musik in Würzburg (Chorleitung: Straube, Orgel: Kaunzinger, Klavier: Schlüter, Gesang: Bucelis-Dehn, Tonsatz: Gárdonyi, Liturgisches Orgelspiel: Harrassowitz). Die A-Prüfung legte ich 1995 ab, zudem studierte ich noch Schulmusik und Fortbildungsklasse Orgel.

 

1994 bis 2002 war ich Kantor an der Martin-Luther-Kirche Würzburg. Dort etablierte sich in dieser Zeit ein reichhaltiges kirchenmusikalisches Angebot, in dessen Mittelpunkt die Entwicklung des aus dem damals 25-köpfigen Kirchenchor zum ORATORIENCHOR WÜRZBURG stand.

 

Heute ist der selbständige 100köpfige Konzertchor mit jährlich drei größeren Werken, sechs bis sieben Aufführungen in verschiedenen Kirchen und Sälen der Stadt und auch außerhalb zu hören. Als Dirigent des ORATORIENCHORES WÜRZBURG darf ich auch namhafte Berufsorchester, wie die Prager Philharmoniker, die Nürnberger Symphoniker und die Thüringen Philharmonie Gotha oder die Vogtlandphilharmonie dirigieren.

 

Während meiner Assistenzzeit an St. Johannis Würzburg (1999 bis 2000) leitete ich den dortigen Jugendchor, dirigierte auch den Bachchor Würzburg und war in den dortigen Proben- und Konzertbetrieb eingebunden.

 

 

Von 1994 bis 2011 leitete ich den WÜRZBURGER MADRIGALCHOR  Mit diesem 35köpfigen Ensemble pflegte ich überwiegend A-cappella-Literatur, nahm eine CD auf, gab über 60 Konzerte und unternahm Konzertreisen.

 

 

Seit April 2002 bin ich Kirchenmusiker im Dekanat Rügheim. Zunächst war ich auch Gemeindekantor in Haßfurt, konnte aber die Kirchenmusik auf regionaler Ebene weiterentwickeln. Meine 100%-Stelle als Dekanatskantor legitimiert sich aufgrund von gut 20000 Mitgliedern der evang.-luth. Kirche, die in der Region wohnen.

 

So hat sich das Dekanatskantorat in den letzten Jahren ab 2007 nach und nach als Institution mit seinen verschiedenen Bereichen etabliert:

  • Die Konzertreihe  Kirchenmusik in den Hassbergen auf Landkreisebene. Die Konzerte finden an verschiedenen Orten im Dekanat Rügheim, zum Teil auch in katholischen Kirchen statt.

  • Den gemeinnützigen Förderverein Kirchenmusik in den Hassbergen e.V. als selbständigen eingetragenen Verein mit seiner tatkräftigen und kompetenten Geschäftsführerin Helene Rümer. Diese Einrichtung unterstützt finanziell und organisatorisch das kirchenmusikalische Angebot des evang. Dekanats und entlastet dieses und die Verwaltung erheblich.

  • Es gibt viele aktive und engagierte  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Konzertbetrieb der Konzertreihe Kirchenmusik in den Hassbergen, so dass es eine Freude ist, Hand in Hand zu arbeiten.

  • Die KANTOREI HASSBERGE, einen inzwischen leistungsfähigen, ambitionierten Chor mit guter Stimmung (musikalisch und menschlich), der über konfessionelle Grenzen hinaus wächst, mit funktionierendem Generationsausgleich. Ein Chor für die Region Haßberge und die Stadt Haßfurt mit anerkannten Oratorienkonzerten, Kantatenaufführungen und Musikalischen Festgottesdiensten...

  • Den GOSPELCHOR HASSBERGE, der jedes Jahr ein bis zwei Konzerte mit professioneller Jazzband gestaltet. Dort finden sich auch jüngere Leute ein, oder solche, die eher moderne Klänge mögen?

  • Den MUSICALCHOR JUNGE STIMMEN, Joint Venture zusammen mit dem Gymnasium Haßfurt, gleichzeitig Wahlfach mit etwa 30 Schülerinnen und Schülern zwischen 9 und 14 Jahren. Jedes Jahr wird ein Kindermusical in der Stadthalle Haßfurt aufgeführt.

Und:

  • Eine gute Zusammenarbeit mit vielen Posaunenchören.
  • Orgelschülerinnen und Orgelschüler, die meist auch gut vorankommen

  • Eine mechanische Orgel in der Dekanatskirche Rügheim (Bj. 2005)

  • Die größte und für Musik geeignete evangelische Kirche zwischen Bamberg, Schweinfurt und Coburg, die Marienkirche in Königsberg in Bay. mit einer hervorragenden Akustik und bezaubernden Aura. Dort entsteht 2019/2020 eine neue vielseitige und hochwertige Orgel der Fa. Mühleisen.
  • Eine sehr gute freundschaftliche Zusammenarbeit mit nahezu allen Pfarrerinnen und Pfarrern im Dekanat

  • Meine äußerst abwechslungsreiche Organistentätigkeit quer durchs Dekanat mit teils abenteuerlichen, teils historischen und immer  interessanten Instrumenten

Kurz: Ich freue mich über eine erfüllte und spannende Arbeit in den Haßbergen.

 

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Hier können Sie  mir eine   eMail schicken:

matthias.goettemann (at) kirchenmusik-hassberge.de